Wärmebrücke oder Lüftungsfehler?

Wärmebrücke oder Lüftungsfehler? Schimmelpilzsporen begleiten uns jeden Tag. Schätzungen von Experten gehen von einer Artenvielfalt aus, die > 100000 ist. Die Sporen sind mit dem blosen Auge nicht zu erkennen und haben eine Größe, das selbst Fliegen diese ungewollt verteilen. Sie sind einfach Bestandteil der Luft, die uns umgibt. Wasser ist einer der Grundstoffe, die Schimmelpilze zum Aufbau von Schimmelkulturen benötigen. Wenn wir also nach einem Dusch- oder Badevorgang erhöhte Luftfeuchtigkeit im Innenraum erzeugen, setzt sich in der Regel der bei diesen Tätigkeiten erzeugte Wasserdampf an den kälteren Innenwänden der Nassräume ab. Auch andere Tätigkeiten, wie das Trocknen von Wäsche oder das Kochen erzeugen Nassdampf. Im Regelfall begenen wir diesen Feuchtigkeiten mit Maßnahmen, unter denen man im allgemeinen „das Lüften“ versteht. Manchmal gestaltet sich dies als schwierig, wenn z. B. ein Badbereich nicht durch ein Fenster durchlüftet werden kann. Häufig ist aber auch bei einer vorhandenen Möglichkeit der Benutzer unbedarft und unterläßt Maßnahmen, die eine Durchlüftung ermöglichen würden. Dieses Verhalten bezeichnet man im allgemeinen als Lüftungsfehler. Eine andere Möglichkeit, das verstärkt Feuchtigkeit gebildet werden kann, entsteht durch sogenannte Wärmebrücken. Damit meint man Übergänge an oder in einem Gebäude, bei denen sich die Außen- und Innentemperatur direkt verbinden können. An den Punkten, an denen eine dieser Temperaturen sich mehr oder weniger stark differenziert, kommt es zur Bildung von Tauwasser. Dies kann in baulichen Mängeln begründet, durch Konstruktionsfehler bedingt oder durch den Einsatz verschiedener Materialien und deren Adhäsioneigenschaften, sein.

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